Modelle können zur Analyse von Brüchen, Vorkonturierungen von Implantaten und Festlegung der Trajektorie und Fluchtung von Feststellschrauben verwendet werden.

Der erste Drucker für 3-D-Modelle

"... eine revolutionäre technische Neuerung, die beispielsweise den Gerichtsmedizinern der US-Serie CSI viel Arbeit ersparen könnte... Ein Drucker, der Computersimulationen tatsächlich als 3-D-Modelle ausdruckt. Wie beispielsweise die Bildschirmdarstellung einer Schädelfraktur, die als detailgetreues 3-D-Objekt aus dem Drucker herauskommt!

Statt mit Papier wird der 3-D-Drucker Spectrum Z510 ("druckt" sogar in Farbe!) mit einem feinen Kunststoffgranulat gefüttert, aus dem er die Skulpturen produziert. Der Drucker trägt das Granulat auf eine Arbeitsfläche auf, mit einem Druckkopf werden dann die gewünschten Bereiche fixiert und eingefärbt. Danach wird die nächste Schicht aufgetragen. Die Druckauflösung des 3-D-Printers erreicht immerhin 600dpi, die minimale Schichtdichte (und damit die Auflösung der z-Achse) beträgt je nach Druckmodell bis zu 0.25 Millimeter.

Haupteinsatzgebiet der 3-D-Printer-Technik ist neben der Entwicklung von Prototypen und Modellen die Medizin. Da der ZPrinter die räumlichen Daten eines Tomographen direkt ausdrucken kann, entsteht in wenigen Stunden ein perfektes Abbild vom Knochen oder inneren Organen. So können Ärzte beispielsweise vor Operationen eine "Trockenübung" absolvieren und den Verlauf chirurgischer Eingriffe besser planen..."

(e-media März 2005)


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